
Albert Einstein sagte:
„Das Ziel der Erziehung muss die Heranbildung selbstständig handelnder und
denkender Individuen sein, die aber im Dienste an der Gemeinschaft ihre
höchste Lebensaufgabe sehen.“
Diesem Zitat können wir inhaltlich nur zustimmen. Unsere Schule soll den Kindern die Möglichkeit bieten, eine solche Ausbildung tatsächlich zu erleben. Wie das möglich ist, erfahren Sie auf den Seiten unserer Homepage. Für weitere Fragen freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Nach vielen Wochen und Monaten der Vorbereitung für diesen besonderen Workshop, war es diese Woche endlich soweit: Noemi Duran tourte durch Österreich! Und wir durften dabei sein!
Für uns Volksschüler hieß es: Ab nach Fürstenfeld!
Schon früh um 7 Uhr kletterten wir froh und munter in den Bus, der uns sicher und pünktlich nach Fürstenfeld zu unserer Schwesternschule brachte. Dort beschnupperten wir Kinder uns erstmal bei einer gemeinsamen Pause im Freien und dann ging es auch schon los.
Noemi Duran begrüßte uns mit viel spanischem Elan. Und diese erfrischende Art begleitete uns während des gesamten Workshops.
In der ersten Einheit lernten wir die 8 Schritte der wissenschaftlichen Methode kennen: Beobachtung, Fragestellung, Hypothese, Experiment, Datenerhebung, Datenanalyse, Schlussfolgerung und Ergebniskommunikation. Noemi hat uns diese Schritte sehr kindgerecht, mit Bildern und Beispielen aus der Wissenschaft nähergebracht. Am Ende dieser Einheit konnten wir unser Wissen beweisen, als wir die Bildkarten gemeinsam in die richtige Reihenfolge brachten.
In der zweiten Einheit erzählte uns Noemi etwas aus ihrer Forschungsarbeit, in der sie sich mit Meeresschildkröten beschäftigt hat. Und auch hier konnten wir wieder die 8 Schritte der wissenschaftlichen Methode anwenden und festigen. Es war wirklich spannend, die Geschichten, Bilder und Videos von ihrer Arbeit zu sehen. Mit einer süßen Stoff-Meeresschildkröte durften wir ihre Forschungsarbeit nachspielen, selbstverständlich unter Einhaltung der 8 Forschungsschritte. Besonders das Schlüpfen der Baby-Meeresschildkröte aus dem Stoffei begeisterte uns sehr.
Am frühen Nachmittag zeigte uns Noemi viele spannende Experimente. Wow, das war wirklich beeindruckend! Wusstest du, dass eine Masse aus Maisstärke und Wasser sowohl fest und undurchdringlich als auch weich und zäh "gleichzeitig" sein kann? Ein Schlag mit der Faust auf diese Masse: bombenfest und undurchdringlich, knallhart. Ein vorsichtiges Kneten und Bewegen derselben Masse: beweglich, geschmeidig, weich. Noemi verglich dieses Experiment mit unseren Herzen: Wenn wir hart miteinander umgehen, wenn wir andere schlagen, wenn wir andere Herzen verletzen, dann werden diese verletzten Herzen fest und undurchdringlich, hart und kalt. Wenn wir aber vorsichtig und liebevoll miteinander umgehen, dann sind unsere Herzen weich und offen, geschmeidig und empfänglich, dann geht es uns gut, dann kann Liebe in unser Herz hinein.
Wissenschaftler wie Noemi Duran sind große Vorbilder für uns. Sie sind neugierig und ausdauernd.
Albert Einstein soll gesagt haben: „Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig.“
Leidenschaftliche Neugier ist das, was auch wir so dringend brauchen!
Ein herzliches Dankeschön an Noemi Duran, die die weite Reise für uns (und andere) auf sich genommen hat und uns so viel Spannendes gezeigt und erzählt hat. Wir danken auch Markus Pießlinger, der diesen besonderen Workshop mit viel Einsatz und Ausdauer über lange Zeit hinweg für uns geplant und möglich gemacht hat. Und zu guter Letzt bedanken wir uns bei Yvonne Seidel, die den Workshop für uns aus dem Englischen übersetzt hat - und dies auf so liebevolle und kindgerechte Weise.
Ein Wechselgesang (Antiphonie) bezeichnet eine musikalische oder rezitative Form, bei der zwei Gruppen, Solisten oder ein Vorsänger und der Chor abwechselnd singen.
Klingt doch ganz einfach, oder? Eine ganz wichtige Zutat haben wir euch noch verschwiegen: Vogelliebe!
Unsere Naturtage sind wirklich zu jeder Jahreszeit etwas ganz Besonderes! Im kalten Jänner durften wir das Wasser in seiner festen, glitzernden Form genießen!
Eigentlich sind es ja Krähenscheuchen! Denn wenn es jemanden gibt, den wir unbedingt von unserem Hühnergehege fern halten wollen, dann sind es die Krähen.