
Seit Anfang des 14. Jahrhunderts war diese Burg eine wichtige Station auf dem Weg über die Pack in das benachbarte Kärnten und wurde auch als Kreidfeuerstation genutzt (echt spannend, wie ähnlich das der Wolken- und Feuersäule während der Wüstenwanderung der Israeliten ist). Heute stehen noch Teile der Burgmauern, von Türmen und Wohnhäusern. Angeblich war die Burg früher sogar über Gänge mit dem Schloss Greißenegg und der Burg Obervoitsberg verbunden. Wer weiß schon, ob das stimmt. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch noch einen Burgschatz zu heben. Manche haben es tatsächlich mit dem Graben versucht, fündig wurde jedoch bisher noch niemand.
Burgen sind faszinierend, aber noch erstaunlicher ist unser Gott: Ich liebe dich, Herr, durch dich bin ich stark! Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist meine Zuflucht, bei dem ich Schutz suche. Er ist mein Schild, die Stärke meines Heils und meine Festung! (Psalm 18,2.3)
An den darauffolgenden Naturtagen - nach unserem Burgbesuch - haben wir uns in unseren Gesprächskreisen Gedanken über das Leben auf der Burg gemacht. Wir haben dabei den Aufbau von Burgen, die wichtigsten Räume einer Burg, die Bewohner von Burgen, das Leben des Ritters und die Bedeutung von Wappen besprochen. So spannend das Leben auf einer Burg auf klingen mag - wir sind uns einig, dass es doch auch ganz schön ungemütlich gewesen sein muss. Bei unserer Feuerstelle haben wir auch "burgisch" gekocht, u.a. Steckerlbrot und Gemüsespieße.
Zum Abschluss unseres Burgprojektes haben wir uns gegenseitig unsere "Lieblingsburg" in Mini-Referaten vorgestellt. Ob wir noch einmal zur Burg spazieren werden? Ja!! Vielleicht finden wir ja beim nächsten Mal den vergrabenen Burgschatz! =)
PS: Wir lernen gerade den Psalm 91 mit Hilfe von Bildern auswendig. Der Vers 2 passt so schön zu unserem Burgthema: "... der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. "