
Im Jänner herrschte das perfekte Wetter für Experimente mit Eis und Schnee.
Wir haben Schnee in einer Pfanne über dem Feuer geschmolzen, das Schmelzwasser in verschiedene Schüsselchen gefüllt, die zuvor mit Alufolie ausgelegt wurden. In die Schüsselchen haben wir verschiedene Naturmaterialien (Zapfen, Steinchen, Zweige, Farnblätter ...) hineingelegt und Schnüre, damit wir die Eisdeko auch aufhängen können. Am nächsten Naturtag waren die Eisanhänger auch schon durchgefroren. Mit großer Freude haben die Kinder die Zweige neben unserer Feuerstelle mit der Eisdeko geschmückt. Wie schön sie in der Sonne gefunkelt und geglitzert haben!
Ergänzt wurde dies mit ein bisschen Physik-Theorie zum Thema "Aggregatzustände des Wassers". Wasser kommt in der Natur in drei Aggregatzuständen vor. Der jeweilige Aggregatzustand ist abhängig von Temperatur und Druck: fest (Eis, < 0°C), flüssig (Wasser, 0-100°C) und gasförmig (Wasserdampf, > 100°C). Wir haben auch den Aufbau der Moleküle in den jeweiligen Aggregatzuständen besprochen sowie den Aufbau eines Atoms.
Ein paar Kinder haben auch versucht, aus dem gefrorenen Schnee "Schnee-Steine" auszustechen, um damit ein kleines Schnee-Stein-Iglu zu bauen. Und auch im Englischkurs - dieses Mal mit Roos (DANKE!) - drehte sich alles um das Thema "Winter".
Festes Wasser gehört gefeiert und genossen!
Und das haben wir gemacht!