
Im Herbst haben wir uns an einigen Naturtagen im Morgenkreis Gedanken über uns und unser gefühlsmäßiges Auf und Ab im Alltag gemacht. Ja, und es geht tatsächlich sehr schnell hin und her. Morgens noch schlecht gelaunt, weil mich vielleicht jemand aus der Familie beim Frühstück blöd angemault hat (zack, rote Zone), treffe ich auf dem Schulweg auf meine Freunde (hui, grüne Zone, sie mögen mich) und freue mich. Ui, stimmt, jetzt kommt ja wieder der lange Morgenkreis (oh nein, wie langweilig, blaue Zone), auf den ich gerade gar keinen Bock hab. Aber naja, so schlimm ist es ja auch wieder nicht, vor allem, wenn ich die spannenden Erzählungen der anderen Kinder höre (interessiert, grüne Zone), die von ihren eigenen Erlebnissen in der roten Zone erzählen.
Ja, uns so geht es hin und her. Einmal grün, dann wieder blau und ja, auch rot gehört dazu!
Es ist wichtig, dass wir über uns und unsere Gefühle nachdenken. Dass wir uns selbst und die anderen besser kennenlernen. Und dass wir merken, dass es uns allen doch gleich geht mit diesem Auf und Ab.
Gefühle sind gut.
Und was wir tun können, wenn wir unangenehme Gefühle erleben (blaue und rote Zone), darüber werden wir uns in den kommenden Wochen noch mehr austauschen.