
In unserer Projektgruppe setzten wir uns (kritisch) mit dem Thema Energiegewinnung auseinander. Zuerst versuchten wir anhand kurzer Videoclips, die Unterschiede in der Energiegewinnung zu verstehen.
Wir entdeckten, dass es nicht nur die klassischen Wasserkraftwerke, wie wir sie in Österreich in großer Menge haben (ja, wir leben in dieser Hinsicht in einem Schlaraffenland), gibt, sondern dass Wasserkraft auch in Strömungs- und Gezeitenkraftwerken genutzt wird. Luftströme macht sich die Menschheit nicht nur in Form von Windrädern, sondern auch in Aufwindkraftwerken zu Nutzen. Und dann gibt es natürlich die klassischen Dampfkraftwerke, wo mit Wasserdampf Turbinen angetrieben werden. Hier wird mit fossilen Energieträgern, Holz oder auch durch Kernfusion in Atomkraftwerken Wasser erhitzt. Wir beschäftigten uns auch mit der Stromgewinnung aus Photovoltaikanlagen und entdeckten, dass die Herstellung dieser nicht immer so grün ist, wie manche meinen.
Um auch praktisch tätig zu werden, stellte jeder Schüler entweder ein Wasser- oder Windrad her. Die Wasserräder versuchten wir am Bach am Naturstandort zu installieren, stießen jedoch schnell an unsere Grenzen. Für die unterschiedlichen Wasserräder (sie waren wirklich sehr kreativ gebaut worden) wurden auch sehr unterschiedliche Fließbedingungen gebraucht, die wir nicht alle finden konnten. Dafür führte der Bach zu wenig Wasser. Bei anderen Wasserrädern waren nicht alle "Schaufeln" gleichmäßig lang, was dazu führte, dass das Rad immer wieder stecken blieb. Auch wenn nicht immer alles klappt, wir haben auf jeden Fall sehr viel aus unserem Wasserradprojekt gelernt.
Als Abschluss unseres Projektes besuchten wir das Kraftwerk am Packer Stausee und durften dort mit Herrn Schwarz eine tolle Führung erleben. Wir spazierten sogar in der Staumauer von einem Ende zum anderen!!
Wir haben viel gelernt, aber auch noch gaaaanz viel nicht erforscht, was es zu diesem Thema noch zu wissen gäbe. Aber das Schuljahr ist ja noch lang...