
In unserer Schulstraße gibt es ein paar Häuser weiter eine Tageswerkstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen, das noch kaum jemand von uns kannte. So machten wir uns, nachdem wir natürlich einen Termin vereinbart hatten, mit Glocken, Notenständern, Gitarre und einer Weihnachtsgeschichte auf den Weg, um dort ein kurzes Programm aufzuführen. Einigen war es etwas mulmig zumute, weil man nicht so oft Kontakt mit geistig und körperlich beeinträchtigten Menschen hat. Dieses Gefühl löste sich jedoch bei den meisten sehr schnell wieder in Luft auf. Wir wurden äußerst herzlich empfangen und alle unsere Beiträge wurden begeistert beklatscht und bejubelt. Das Schönste war das spontane gemeinsame Weihnachtslieder singen, wo alle mit Begeisterung einstimmten.
Nach dem Programm bekamen wir noch eine Führung im Haus. Dabei sahen wir u.a. die Jolly-Wachsmalkreiden-Station. Denn hier in dieser Werkstätte werden die Jolly Wachsmalkreiden zusammengebaut und verpackt. In einem anderen Raum arbeitete eine Dame an der Herstellung eines Bildes, ruckzuck setzte sie die winzig kleinen Kunststoffteilchen auf dem Bild ein. Roman lud uns am Ende sogar noch höchst persönlich ein, einen Blick in seinen Raum im Obergeschoß zu werfen. Bei Aufstrichbroten und Keksen durften wir uns noch stärken. Wenn ihr genau schaut, entdeckt ihr Roman an unserem Jausentisch. Ein wunderbarer Mensch!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!